An die Freunde

XLVI.
GEhabt euch alle wol O Erden gute Nacht!
Ihr Himmel, ich vergeh! umbsonst hat meine Wunden /
Mit so vil wehrtem Fleiß Callirhoe verbunden!
Man hat umbsonst an mich / so libe Schreiben bracht!
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An Frauen Marien Richterin

XXXII.
SChaut Gott / wie er denn schaut / von seiner Himmel-Feste
Auff diß was heilig ist / und einig auff ihn hält;
Wie / daß sein Donnerstral denn immer auff euch fällt
Ihr schönstes Tugend-Reiß / und schont der dürren Aeste?
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An Eugenien (Was wundert)

XXII.
WAs wundert ihr euch noch / Ihr Rose der Jungfrauen /
Daß dises Spil der Zeit / die Ros’ / in eurer Hand
Die alle Rosen trotzt / so unversehns verschwand?
Eugenie so gehts / so schwindet was wir schauen.
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