XXI
SChön ist ein schöner Leib / den aller Lippen preisen!
Der von nicht schlechtem Stamm und edlen Blutt herrührt.
Doch schöner / wenn den Leib ein’ edle Seele zihrt
Die einig sich nur läst die Tugend unterweisen.
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XI.
WAs sind wir Menschen doch? ein Wohnhauß grimmer Schmertzen
Ein Ball des falschen Glücks / ein Irrlicht diser Zeit.
Ein Schauplatz herber Angst / besetzt mit scharffem Leid /
Ein bald verschmeltzter Schnee und abgebrante Kertzen.
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VIII.
DV sihst / wohin du sihst nur Eitelkeit auff Erden.
Was diser heute baut / reist jener morgen ein:
Wo itzund Städte stehn / wird eine Wisen seyn /
Auff der ein Schäfers-Kind wird spilen mit den Herden:
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