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	<title>Gedichte von Andreas Gryphius</title>
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		<title>Tränen des Vaterlandes</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 15:33:50 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind doch nunmehr ganz, ja mehr denn ganz verheeret!
Der frechen Völker Schar, die rasende Posaun
Das vom Blut fette Schwert, die donnernde Karthaun
Hat aller Schweiß, und Fleiß, und Vorrat aufgezehret.

Die Türme stehn in Glut, die Kirch&#8217; ist umgekehret.
Das Rathaus liegt im Graus, die Starken sind zerhaun,
Die Jungfern sind geschänd&#8217;t, und wo wir hin nur schaun
Ist [...]]]></description>
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		<title>Betrachtung der Zeit</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 15:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein sind die Jahre nicht,
Die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht,
Die etwa möchten kommen;

Der Augenblick ist mein,
Und nehm ich den in acht
So ist der mein,
Der Jahr und Ewigkeit gemacht.
]]></description>
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		<title>Abend</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 15:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der schnelle Tag ist hin / die Nacht schwingt ihre Fahn /
Und führt die Sternen auff. Der Menschen müde Scharen
Verlassen feld und werck / Wo Thier und Vögel waren
Trawert itzt die Einsamkeit. Wie ist die zeit verthan!

Der port naht mehr und mehr sich / zu der glieder Kahn.
Gleich wie diß licht verfiel / so wird [...]]]></description>
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		<title>Quantum est quod nescimus!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 15:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Ander Buch (Sonette)]]></category>

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		<description><![CDATA[XVIII.
Ists! oder ists ein Wahn! daß anverwanter Blutt
Sey kräfftig unsern Geist durch frembde Macht zu rühren?
Sol / wenn mein Freund betrübt / ich mich bekümmert spüren?
Ob schon mir nie entdeckt ward seiner Schmertzen Glutt.

Sol / wen sein Cörper fault / mein hochbestürtzter Muth
In unbekanter Angst sich kräncken und verliren?
Sol mich sein Bild zu Nacht in [...]]]></description>
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