XVIII.
Ists! oder ists ein Wahn! daß anverwanter Blutt
Sey kräfftig unsern Geist durch frembde Macht zu rühren?
Sol / wenn mein Freund betrübt / ich mich bekümmert spüren?
Ob schon mir nie entdeckt ward seiner Schmertzen Glutt.
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I.
DIe ewig-helle Schaar wil nun ihr Licht verschlissen /
Diane steht erblaßt; die Morgenrötte lacht
Den grauen Himmel an / der sanffte Wind erwacht /
Vnd reitzt das Federvolck / den neuen Tag zu grüssen.
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IV.
SChrecken / und Stille / und dunckeles Grausen / finstere Kälte bedecket das Land
Itzt schläfft was Arbeit und Schmertzen ermüdet/diß sind der traurigen Einsamkeit Stunden.
Nunmehr ist / was durch die Lüffte sich reget / nunmehr sind Menschen und Thire verschwunden.
Ob zwar die immerdar schimmernde Lichter / der ewig schitternden Sternen entbrant!
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